Beratung zu Kurzarbeit

Wir unterstützen die Bundesagentur für Arbeit in ihren Anstrengungen zur Information und der raschen Bearbeitung der Anträge zum Kurzarbeitergeld.

Nach einer Vereinbarung mit der Bundesagentur stehen unsere Betriebsberater zur Beantwortung in allen Fragen zur Kurzarbeit und den Leistungen des Kurzarbeitergelds zur Verfügung.

Aufgrund der allgemeinen Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie können die Betriebsberater derzeit keine Beratungstermine vor Ort wahrnehmen. Die Beratung über alle anderen Kommunikationswege, per Telefon, etc. bleibt weiter bestehen. Im Rahmen dessen ist es nun möglich, über die speziellen Themen zum Urlaubsverfahren und der Sicherung einer attraktiven betrieblichen Zusatzversorgung auch im Rahmen einer Erstberatung grundsätzliche Fragen zur Kurzarbeit zu beantworten. Die Berater haben keinen Zugang zum jeweils laufenden Antragsverfahren. Auskünfte zu bereits gestellten Anträgen auf Kurzarbeit können nur an die örtliche zuständige Agentur für Arbeit gestellt werden.

Wenn Sie eine Beratung wünschen, nehmen Sie bitte mit dem für Sie zuständigen Betriebsberater Kontakt auf. Nähere Informationen und die persönlichen Kontaktdaten finden Sie hier.


Malerkasse: Sicherheit und Flexibilität für die Betriebe und Beschäftigte in der Krise

Die Tarifvertragsparteien des Maler- und Lackierhandwerks (Bundesverband Farbe-Gestaltung-Bautenschutz und Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt) haben zusammen mit der Malerkasse ein Maßnahmenbündel geschaffen, um einen Beitrag zu leisten, Arbeitgebern und Arbeitnehmern in der aktuell herausfordernden Situation zu helfen. Dazu gehört die Leistungen an die Betriebe, die Beschäftigten und die Rentner in der Branche dauerhaft zu sichern. Auch in Krisenzeiten bewährt sich die gemeinsame Verantwortung der Sozialpartner für das Maler- und Lackiererhandwerk.

Erleichterungen für Betriebe in Schieflage - Individuelle Angebote

Für Unternehmen, die aufgrund der gegenwärtigen Coronavirus-Krise besonders belastet sind, bietet die Malerkasse ihre Hilfe an. So kommen bei Bedarf, nach individueller Prüfung, u.a die Stundung von Beitragsforderungen oder gesonderte Ratenzahlungsvereinbarungen in Betracht. Auch die Nutzung des bereits bekannten „uk-Direktausgleich“ kann als Hilfe wertvoll sein. Betroffene Betriebe sollten mit den Ihnen bekannten Service-Teams bei der Malerkasse in Kontakt treten.

Für die aus den Monaten April 2020 sowie Mai 2020 nach den Meldungen entstehenden Beitragsverpflichtungen wurde ein besonderer Service eingerichtet. Die Betriebe, die in einer Notsituation sind, können unbürokratisch online einen zeitlich befristeten Zahlungsaufschub beantragen. Mehr dazu finden Sie hier.

Die individuelle Situation und die Bedarfe der Unternehmen sind sehr unterschiedlich. Hierauf will die Malerkasse flexibel passend für den Einzelfall reagieren. Daher erfolgt die Prüfung abgestimmt auf die konkrete Fallsituation.

Damit wird ein Beitrag geleistet außergewöhnliche Härten abzufedern. Wer als Unternehmen wirtschaftlich direkt oder indirekt betroffen ist, etwa durch Erkrankung und Quarantäne oder aufgrund massiver Geschäftseinbußen und dadurch in Zahlungsschwierigkeiten gerät, kann die Zahlungserleichterungen nutzen.

Unternehmen in einer Notlage sollten mit den ihnen bekannten Service-Teams bei der Malerkasse in Kontakt treten. Diesen steht eine Reihe von Instrumentarien zur Verfügung, um im Einzelfall unbürokratisch Lösungen zu finden.

Leistungen sind gesichert

Die Malerkasse unternimmt alle Anstrengungen, um die Leistungen für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Rentner auch in der Krise dauerhaft zu sichern. Dazu zählt neben der Absicherung der Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer im Besonderen auch die Versprechen zur zusätzlichen Altersvorsorge.

Außerdem werden vielfältige Anstrengungen unternommen zur Aufrechterhaltung des eigenen Geschäftsbetriebs bzw. eines Notfallbetriebs.


Wissenswertes zur Kurzarbeit

Mit der Ausweitung des Kurzarbeitergeldes will die Bundesregierung schnell und gezielt Unternehmen mit ihren Beschäftigten helfen, wenn durch das Corona-Virus Arbeitsausfälle entstehen. Im Urlaubskassenverfahren finden sich eigenständige Regelungen zur Kurzarbeit für das Maler- und Lackiererhandwerk. Lesen Sie hier, was bei Kurzarbeit im Urlaubskassenverfahren gilt, ob Beiträge während der Kurzarbeit zur Malerkasse anfallen und wie hoch die Leistung ist.


Corona-Virus: Aktuelle Information

In Zusammenarbeit mit dem Tarifpartner arbeitet die Malerkasse derzeit mit Hochdruck an einem Maßnahmenkatalog, um Betriebe und Beschäftigte in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. In der Vergangenheit hat die Malerkasse bei besonderen Ereignissen unbürokratisch reagiert, um zur kurzfristigen Verbesserung der Liquidität der Betriebe beizutragen. Intern wurden alle Vorkehrungen getroffen, um bei einer stärkeren Gewährung von Urlaub zeitnah die Erstattungsleistungen zu überweisen. Dies gilt auch, wenn vermehrt Resturlaubsansprüche aus den Vorjahren abgerufen werden.

Die Lage ist bei Betrieben völlig unterschiedlich. Die Malerkasse bemüht sich um individuelle Lösungen. In der Vergangenheit wurden bspw. der Zeitraum zur Fälligkeit der Beiträge verlängert oder Aufrechnungen mit offenen Erstattungsforderungen zugelassen. Die Kasse selbst sichert aktuell den eigenen Geschäftsbetrieb bzw. einen Notfallbetrieb ab. Alle Maßnahmen müssen in Abstimmung mit den Tarifvertragsparteien erfolgen. Wir werden das fortlaufend konkretisieren. Im Weiteren unternehmen wir derzeit vielfältige Anstrengungen um unsererseits den eigenen Geschäftsbetrieb bzw. einen Notfallbetrieb gewährleisten zu können.


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Beitragsbemessungsgrenze ab 01.01.2020

Ab dem 01.01.2020 beträgt die Beitragsbemessungsgrenze (West) 6.900,00 €.


Branchenfilm „Maler – Lackierer: Attraktiv mit verbindlichen Tarifverträgen“

Malerkasse trägt mit Branchenfilm "Maler - Lackierer: Attraktiv mit verbindlichen Tarifverträgen" aktiv zur Imagesteigerung im Maler- und Lackierhandwerk bei

Im Rahmen der FAF Farbe Ausbau und Fassade 2019 stellte die Malerkasse den Branchenfilm „Maler – Lackierer: Attraktiv mit verbindlichen Tarifverträgen“ vor. Der Film wurde Anfang 2019 mit Protagonisten aus dem Gewerk realisiert und steht künftig allen Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerks zur freien Nutzung zur Verfügung.

Attraktivität sichtbar machen

„Das Maler- und Lackiererhandwerk ist besonders attraktiv. Die Chance selbst zu gestalten, im Team zu arbeiten und Kunden zu beraten, sind starke Argumente für einen Karrierestart in dieser Branche“, fasst Werner Loch die Vorteile für potentielle Auszubildende und Mitarbeiter zusammen. Neben diesen Mehrwerten führt Loch insbesondere die sicheren Arbeitsbedingungen und die verbindlichen Tarifverträge als Belege für diese attraktive Branche an. Die zusätzliche Betriebsrente und die Sicherung des Urlaubs sind weitere Leistungen, die die Malerkasse garantiert. In Summe leistet die Malerkasse somit einen wichtigen Beitrag zum fairen Wettbewerb mit fairer Arbeit. Genau diese Botschaften vermittelt in anschaulicher Weise der Filmbeitrag.

Protagonisten aus der Branche

Als Schauspieler agierten Fachkräfte professioneller Maler- und Lackiererbetriebe aus Nordrhein-Westfalen. Mit Sarah Kleiner aus Düren konnte die Landesbeste und Zweite des Bundesleistungswettbewerbes 2018 für die Dreharbeiten gewonnen werden. Die Protagonisten selbst kommen im Film zu Wort und zeigen authentisch ihre Begeisterung für den farbigen Beruf.

Branchenfilm kann für eigene Zwecke kostenlos genutzt werden

Interessierten Maler- und Lackiererbetrieben stellt die Malerkasse den Film für eigene Zwecke kostenlos zur Verfügung. Von der Nutzung auf der eigenen Webpräsenz oder in Sozialen Medien bis hin zur Darstellung im Rahmen von Messen und Ausstellungen können Unternehmen den Branchenfilm uneingeschränkt verwenden. Mit der Bereitstellung des Films unterstützt die Malerkasse die vielfältigen Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung und Bindung der Mitarbeiter an die Branche. Interessierte Betriebe können den Film via YouTube einbinden. Eine Anleitung finden Sie hier.